Gemeinschaftszentrum Tsalala

In der Stadt Matola unterstützt participamoz im Quartier Tsalala den Aufbau eines Gemeinschaftszentrums. Wichtige Bausteine sind der Bau von drei neuen Klassenzimmern mit neuen sanitären Einrichtungen für den bestehenden Kinderhort, ein Obst- und Gemüsegarten für die Selbstversorgung, ein Gesundheitszentrum mit Gesundheits- und Hygieneberatung sowie erweiterte Betreuungsnagebote für die Kinder, Alphabetisierungskurse und Nähkurse für Erwachsene. Das Projekt ist durch die Beteiligung und das Engagement der Betroffenen, durch die Vernetzung der relevanten Akteure nachhaltig verankert. Das Projekt wird unterstützt durch Swisslos I Kanton St.Gallen.

 

Projektnews

 

Oktober 2019

Die Aktivitäten des Gemeinschaftszentrums Nähkurs, Englischunterricht, Hausaufgabenhilfe und der Gemüseanbau werden zunehmend selbstorganisiert. Davon konnte sich Yolanda Leyel während ihrer Reise nach Mosambik in Gesprächen mit den jeweiligen Arbeitsgruppen überzeugen. Die Mitglieder des Nähateliers haben ihrer Produktpalette erweitert. Neben Schuluniformen wer-den auch andere Artikel zum Verkauf innerhalb der Gemeinschaft und darüber hinaus einmal monatlich auf einem Markt produziert: Kochschürzen, Brottaschen, Topflappen und verschiedene weitere Textilien. Die Idee der Mitglieder, dabei aus recyclierten Textilien neues zu schaffen, klingt vielversprechend.

 

September 2019

Die Hausaufgabenhilfe und der Englischkurs werden mittlerweile ganz eigenverantwortlich organisiert – eine Erfolgsgeschichte des Kinderhorts. Es werden rund 30 Kinder bei den Hausaufga-ben betreut. Die betreuenden Jugendlichen werden dabei von 3 Lehrern unterstützt. Auch dieses Jahr ist es das Ziel, alle Kinder, die den Hausaufgabenhilfekurs besuchten, die Jahresprüfung erfolgreich bestehen. Ebenfalls weiter erfolgreich läuft der Englischkurs, in dem zwei Lehrer rund 40 Kinder betreuen.

 

August 2019

Mit dem Umzug des Gemüsegartens auf eine Fläche direkt am Kinderhort soll die Versorgung des Kinderhorts mit frischem Gemüse vereinfacht werden. Es zeigte sich, dass die Wasserver-sorgung in der regenarmen Zeit nicht ausreicht. Es wird daher abgeklärt, ob Wasser vom Brun-nen des Nachbargrundstücks bezogen werden kann oder ein eigener Brunnen gebohrt wird.

 

Oktober 2018

Aktive Quartiergemeinschaft im Gemeinschaftszentrum Tsalala. Nachdem der Bau der Klassenzimmer im Frühjahr abgeschlossen wurde, konnte in der Zwischenzeit das Projekt Hausaufgabenhilfe begonnen und die neuen Nähkurse konnten in die Wege geleitet werden. Bei der Hausaufgabenhilfe haben sich fortgeschrittene Schüler in einer Arbeitsgruppe organisiert, um jüngere Schüler bei den Hausaufgaben zu betreuen. Im letzten Jahr haben sechs Personen aus der Gemeinschaft Tsalala einen Nähkurs erfolgreich absolviert. Sie werden sie als Arbeitsgruppe in einem frei werdenden Raum im älteren Gebäude des Kinderhorts weitere Interessierte aus der Gemeinschaft im Nähen ausbilden. Auch werden sie den Raum als Atelier nutzen, um beispielsweise Schuluniformen herzustellen und mit den Einnahmen die Materialkosten zu decken. Das Projekt Alphabetisierung für Erwachsene wird im Januar 2019 starten.

 

April 2018

Geschafft! Der Bau des neuen Schulgebäudes mit drei neuen Klassenzimmern als Teil des Gemeinschaftszentrums Tsalala ist abgeschlossen. Die letzten Pinselstriche für den farbenfrohen Anstrich sind getrocknet, die Vorbereitungen für die Einweihungsfeier laufen. Dann werden die Kinder die neuen Räume beziehen können Alle Beteiligten sind sehr stolz auf das Geleistete. Bernardo und seine Truppe haben eine mit dem Bau tolle Arbeit geleistet.

 

Mai 201

Raimund Kemper und Yolanda Leyel reisten Ende Mai nach Mosambik. Die neuen Klassenzimmer für die Gemeinschaft Tsalala wurden feierlich eingeweiht. Die Kinder haben Aufführungen vorbereitet und die Eltern das Essen. Es war ein tolles Fest. Mit den Projektpartnern wurde für das Projekt Gemeinschaftszentrum Tsalala eine Zwischenbilanz gezogen und die nächsten Schritte aufgegleist. Ein Ausbildungsprogramm für Jugendliche der Gemeinschaft nimmt konkrete Formen an.

 

Dezember 2017

Nachdem mit der letztjährigen Geschenkaktion der Bau von 14 Latrinen im Quartier Muchabje ermöglicht wurde, möchten wir in diesem Jahr die Teilnahme am nächsten Nähkurs und die Nähmaschinen ermöglichen. Die Geschenkaktion ist bereits angelaufen.

 

November 2017

Für die neuen Klassenzimmer im Gemeinschaftszentrum benötigen wir höhenverstellbare Tische, da die Räume nicht nur durch Kinder, sondern bald auch durch Erwachsene (Alphabetisierung, Gesundheitsberatung, Nähkurse) genutzt werden sollen. Der von Roger Herzog zusammen mit Marco Giarrana und Patrik Hasler von STUDIO FROM SCRATCH entworfene Tisch wurde in einem Ausbildungszentrum Centro Salesiano nahe des Gemeinschaftszentrums Tsalala als Prototyp hergestellt. In einem nächsten Schritt wird die Kooperation zwischen participamoz und dem Ausbildungszentrum abgeklärt, damit Jugendliche aus Tslala dort eine Ausbildung absolvieren können.

 

Juni 2017

Während ihres Aufenthalts in Mosambik konnten sich Yolanda Leyel und Raimund Kemper in Tsalala ein Bild vom Fortschritt des Baus der neuen Klassenzimmer machen. Man kann sich auch ohne Dach den fertigen Zustand des Gebäudes schon sehr gut vorstellen. Es finden nun anders als ursprünglich geplant drei Klassenzimmer Platz. Das Doppelkammersystem für das Abwasser ist bereits erstellt. Architekt Sergio Nhatumbo und Bauleiter Xavier Chiziane leisten ganze Arbeit.

 

Juni 2017

Während des Aufenthalts in Mosambik wurden auch die Nonnen, die den Nähkurs organisieren, besucht. Der halbjährige Nähkurs für 6 Mitglieder der Gemeinschaft Tsalala ist erfolgreich abgeschlossen worden. Die Teilnehmenden sind hochmotiviert und gespannt darauf, nach ihrer Ausbildung anderen Mitgliedern der Gemeinschaft in den neuen Räumlichkeiten der Gemeinschaft Nähkurse anzubieten. Nun heisst es, Nähmaschinen zu besorgen, damit der Kurs starten kann.

 

März 2017

Der Aufbau des Gemeinschaftszentrums Tsalala läuft gut voran. Der Bau der zwei neuen Klassenzimmer wird voraussichtlich Ende April 2017 abgeschlossen werden können. Für die Möblierung der Klassenzimmer hat Roger Herzog mit seinem Team STUDIO FROM SCRATC einen Tisch entworfen, der einfach herzustellen ist und sowohl von Kindern wie Erwachsenen genutzt werden kann. Ein lokaler Schreiner wird die Tische dann produzieren. 6 Mitglieder der Gemeinschaft haben ihren Nähkurs erfolgreich absolviert und werden zukünftig weitere Mitglieder der Gemeinschaft ausbilden. Beim Gemüsegarten zur Selbstversorgung der Gemeinschaft konnte bereits die dritte Ernte eingefahren werden. Für das geplante Gesundheitszentrum gehen wir davon aus, dass wir in Kürze die Bewilligung erhalten werden. Anschliessend kann mit der Sanierung des Gebäudes begonnen werden.

 

Oktober 2016

Im Oktober 2016 erfolgte die Grundsteinlegung für den Bau der zwei neuen Klassenzimmer. Somit können voraussichtlich im Januar 2017 mit Beginn des neuen Schuljahres 150 weitere Kinder die Schule des Gemeinschaftszentrums besuchen.

 

September 2016

Die Vorbereitungsarbeiten für das Gesundheitszentrum und für den Gemüsegarten sind in vollem Gang. Der Gemüsegarten wird die Selbstversorgung des Kinderhortes ermöglichen und die gesunde Ernährung der Kinder fördern.

 

Juli 2016

Zwei Nonnen des Ordens Sœurs Franciscaines Stigmatines starten den ersten Nähkurs mit 6 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Sie werden nun 6 Monate lang geschult. Anschliessend können sie im Gemeinschaftszentrum selbst Nähkurse durchführen.

 

Juni 2016

Unsere Geschäftsführerin Yolanda Leyel und der Vizepräsident Raimund Kemper besuchen Tsalala.

 

Juni 2016

Der Lotteriefonds des Kantons St. Gallen spricht einen Kredit von Fr. 19'000 für den Aufbau eines Gemeinschaftszentrums in Tsalala. Wir sind voller Ideen und Tatedrang und freuen uns sehr, dass wir nun das Geld haben, diese umzusetzen. Insbesondere können nun die beiden Klassenzimmer gebaut werden. Darin werden Nachhilfestunden für Schulkinder (Hausaufgabenhilfe) und Alphabetisierungsunterricht für Erwachsene durchgeführt werden. Ausserdem wird darin eine kleine Bibliothek eingerichtet.

 

Ausgangslage: Von der Unterstützung Einzelner zur nachhaltigen Hilfe

Vor einiger Zeit erfuhr participamoz vom Anliegen von Wina und Aline in Tsalala. Die beiden 8-jährigen Mädchen hatten ihre Eltern um Lebensmittel für einen Schulkameraden gebeten. Ihnen war nicht entgangen, dass der Knabe dem Verhungern nahe war. Es stellte sich heraus, dass dessen Mutter schwer erkrankt war. Deshalb war es ihr nicht mehr möglich, ihre fünf Kinder zu ernähren.

 

Mit Unterstützung von participamoz wurde die Gemeinschaft St. Luis Gonzaga de Tsalala aktiv. Sie bietet nun in einer Kindertagesstätte den Schulkameraden von Wina und Aline und vielen anderen Kindern in ähnlicher Lage einen Platz, wo sie den Tag verbringen können und wo für sie gekocht wird. Insbesondere konnte dank participamoz auch das Dach des Kinderhorts saniert werden.

Wie die Familie von Wina und Aline lieben im Quartier Tsalala Menschen aller Altersgruppen in Not, aber Kinder und ältere Menschen sind besonders verletzlich. Kinder haben keinen Zugang zu Bildung. Die meisten jungen Erwachsenen finden keine Arbeit. Analphabetismus ist weit verbreitet. Hinzu kommen gesundheitliche Probleme durch mangelnde Aufklärung über Hygiene und gesunde Ernährung.

 

 

Projektziele: Selbsthilfe und Unabhängigkeit stärken

Mit einem ganzheitlichen Ansatz möchte die Gemeinschaft St. Luis Gonzaga die Selbstorganisation und die finanzielle Unabhängigkeit des Gemeinschaftszentrums stärken und einen Impuls setzen für einen selbsttragenden Kreislauf von Schulbildung, Ausbildung, Dienstleistungs- und Produktangeboten. So wie die Mitglieder der Gemeinschaft bei der Entwicklung dieser Ziele aktiv mitgewirkt haben, sollen sie sich auch bei der Konzipierung und Realisierung der Projekte einbringen können.

Durch die erweiterten Angebote der Betreuung und Schulbildung für Kinder und Jugendliche sowie die neuen Bildungsangebote für Erwachsene (Alphabetisierung) sollen elementare Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben geschaffen werden.

Mit dem Gesundheitszentrum soll das Bewusstsein gestärkt und das Wissen erweitert werden zu Fragen von Gesundheit und Ernährung. Zudem kann zu einer medizinischen Grundversorgung in dem von Armut geprägten Quartier beigetragen werden. Mit dem Obst- und Gemüsegarten wird die Selbstversorgung für eine gesunde Ernährung angestrebt. Durch die Nähkurse sollen nicht nur handwerkliche Fähigkeiten vermittelt, sondern auch die Schuluniformen selbst hergestellt werden können.

 

Detaillierter Projektbeschrieb

Kontakt

 

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Kontoinhaber: Raimund Kemper